12. August 2026
Die FG beim Kulturpreis der Nürnberger Nachrichten
Barbara Regitz begrüßte als Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin im Namen der Fränkischen Gesellschaft die Interessierten zu einer profunden Führung durch die Ausstellung zum 34. Nürnberger Kulturpreis im Kunsthaus in der Königsstraße.
Vorsitzender Michael Frieser wies auf die Besonderheit des Preises mit gegenständlicher Kunst hin und übergab dann das Wort an Kulturredakteurin und Jury-Mitglied Dr. Birgit Ruf und die Verantwortliche für den Kunstpreis, Katja Voß.
Es wurde eine spannende Führung, bei der einzelne Exponate ausführlich vorgestellt wurden. Den Abschluss bildete ein Gespräch mit dem Hauptpreisträger Akbar Akbarpour vor seinen beiden Ölgemälden.
Der Besuch der Ausstellung bis in die erste Septemberwoche 2026 ist kostenlos. Bis 30. August kann online für den Publikumspreis abgestimmt werden. (Text: Edith Link)
22. Mai 2026
Exklusive Preview: die FG bei der Generalprobe der Nürnberger Symphoniker
aus XTRAmagazin Nr. 44 (2026), S. 32:
„80 Jahre ist kein Alter – es ist ein Auftrag!“ Mit diesen Worten eröffnete Barbara Regitz, ehemalige Abgeordnete des Bayerischen Landtags, die Veranstaltung der Fränkischen Gesellschaft mit den Nürnberger Symphonikern. Die Fränkische Gesellschaft (FG) hatte zu einem ganz besonderen Preview-Konzert- Nachmittag in den Musiksaal der Nürnberger Symphoniker in der Kongresshalle eingeladen. „Die Nürnberger Symphoniker feiern in diesem Jahr ihr 80-jähriges Jubiläum. Morgen begehen sie es mit einem Konzert ausschließlich jüdischer Komponisten – hier an diesem historischen Ort, einer der größten Nazi-Ruinen, nie fertiggestellt. Für uns als Fränkische Gesellschaft stehen Kultur, Politik, Zeitgeschichte im Fokus. Mit diesem Nachmittag schlagen wir eine Brücke zwischen unserer Stadt, diesem Ort und den Komponisten selbst. Dabei dient die Kraft der Musik als Mittel der „Versöhnung“. Denn: Musik geht dem Menschen mehr unter die Haut als Worte dies tun können.“
Die besondere Wirkung von Musik bestätigte nach der Generalprobe auch der Dirigent John Axelrod. Höchst unterhaltsam berichtete der charismatische Künstler John Axelrod über seinen künstlerischen Werdegang vom einstigen Schüler Leonard Bernsteins über seinen Umweg in die Weinwirtschaft im Nappa Valley, Kalifornien, bis hin zum international tätigen Dirigenten. Bei der Gelegenheit dankte Barbara Regitz auch Professor Lucius Hemmer. Seine Leistungen für die Nürnberger Symphoniker sind enorm. Mit ihm wurde die Veranstaltung konzipiert.
27. März 2026
Schwurgerichtssaal 600 –
In Erinnerung an Dr. Oscar Schneider
Umgang mit der Vergangenheit – Verantwortung für die Zukunft
aus XTRAmagazin Nr. 43 (2026), S. 24-25:
Unter der Überschrift „Erinnerung“ stand der Abend im Schwurgerichtssaal 600 zu Ehren von Dr. Oscar Schneider. Er hat die Nürnberger Erinnerungskultur wie kaum ein anderer geprägt. Die gemeinsame Veranstaltung der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien, an der Spitze Prof. Dr. Christoph Safferling, des Memoriums Nürnberger Prozesse mit Leiterin Nina Lutz und der Fränkischen Gesellschaft für Kultur, Politik und Zeitgeschichte e.V. (FG), vertreten von Michael Frieser, Dr. Günther Beckstein, Prof. Dr. Julia Lehner und Barbara Regitz, würdigte den Politiker und Ehrenbürger der Stadt Nürnberg mit seinem herausragenden Engagement.
Michael Frieser, MdB und Vorsitzender der FG wies darauf hin: „Ohne ihn säßen wir heute nicht in diesem Raum. Ohne ihn gäbe es kein Dokuzentrum, kein Memorium und letztlich keine Akademie der Nürnberger Prinzipien.“
Der Schwurgerichtssaal 600, in dem die Kriegsverbrecherprozesse stattfanden, steht für die Kraft des Rechts über das Unrecht. Die Bedeutung der Kriegsverbrecherprozesse für das moderne Völkerstrafrecht heißt: Kein Befehl kann die persönliche Verantwortung des Einzelnen schmälern. Individuen, die im Auftrag eines Staates handeln, können zur Rechenschaft herangezogen werden. Der Einsatz dafür bleibt demokratischer Auftrag!
12. November 2025
Die FG in der Kunstvilla Nürnberg –
"Oskar Koller - Aus Freude am Malen"
Im Oktober 2025 wäre der Künstler Oskar Koller (1925 – 2004) 100 Jahre alt geworden. Die Kunstvilla zeigte aus diesem Anlass unter dem Titel „Aus Freude am Malen“ eine großangelegte Retrospektive des fränkischen Ausnahmekünstlers, der mit seinen Bildern ein überregionales Publikum erreichte.
Dem Vorstand der FG ist es gelungen, für die profunde Führung Frau Dr. Andrea Dippel, Leiterin der Kunstvilla und Kuratorin der Ausstellung, zu gewinnen. Nach der Führung gab es Gelegenheit, sich bei einem Getränk auszutauschen.






















